Tiergestütze Psychotherapie
Lycka, meine Therapiehündin
Ich heiße Lycka, bin 2016 geboren und begleite meine Besitzerin während ihrer Therapiestunden.
Meine Eigenschaften / Qualifikationen
Ich bin entspannt und ruhig, belle nicht und springe an niemandem hoch. Auch bin ich sehr verträglich mit anderen Hunden, so dass mich jeder Hund gerne besuchen kann. Wenn gewünscht kann ich Menschen aber auch ganz ignorieren und erhebe mich zur Begrüßung und zum Abschied nicht von meinem Platz. Einigen Menschen habe ich durch meine ausgleichende Art bereits geholfen, z.B. ihre Hundephobie zu überwinden, so dass sie sich jetzt sogar auf mich freuen und sie mich streicheln können. Aber auch ohne einen konkreten Therapieauftrag Ihrerseits an mich arbeite ich quasi im Stillen, nur durch meine Anwesenheit, in dem ich ausgleichend und beruhigend wirke und Sie dadurch schwierige Therapiethemen besser ansprechen können. Manchmal, wenn ich schon zu viel gearbeitet habe, benötige ich eine Pause und darf mich während Ihrer Therapie im Nebenraum aufhalten. Mein aufgeweckter Freund Quinn ist dann aber gerne für Sie da und unterstützt Sie.
Therapie / Ausbildung
Ich trage zu Ruhe und Entspannung bei, freue mich, wenn jemand mich streichelt oder (kurz) mit mir spielt und bin zu einem guten Grundgehorsam ausgebildet worden. Da das gelungen ist, kann ich heute z.B. als Unterstützung bei der Behandlung von Angsterkrankungen, affektiven Störungen sowie PtBS eingesetzt werden, wenn meine Besitzerin dies mit Ihnen vorher abgesprochen hat.
Quinn, mein Therapierüde
Ich heiße Quinn, bin 2019 geboren und begleite meine Besitzerin ebenfalls während ihrer Therapiestunden.
Meine Eigenschaften / Qualifikationen
Ich bin der Aufgeweckte und Quirligere in unserem Team. Auch ich bin seit meiner 8. Lebenswoche immer mit dabei und begrüße Sie gerne, wenn es mir erlaubt ist, bereits an der Tür. Ich bin sehr aufmerksam und beobachte gerne und bin zur Not zur Stelle. So zeige ich gerne mein Temperament, wenn Sie z.B. dissoziieren, dann kann ich auf Kommando bellen und Sie wieder in die Realität zurückholen. Auch habe ich genau die richtige Größe, um Sie in Ihrer Traurigkeit ein wenig zu trösten, indem ich mich auf Ihren Schoß kuscheln kann und Sie mich streicheln dürfen. Natürlich mache ich all das nur, wenn es mir erlaubt ist und ich dazu aufgefordert werde. Wenn ich muss, habe ich inzwischen auch gelernt, Sie genauso zu ignorieren, wie meine Freundin Lycka und mit ihr gemeinsam im Nebenraum zu warten.
Tiergeleitete Psychotherapie – was ist das?
Eine Ausbildung eines Hundes zum Therapiebegleithund für eine Psychotherapie gab es damals, als ich meine beiden Therapiehunde speziell für meine Arbeit ausgewählt habe, noch nicht. Jedoch werden Therapiebegleithunde bereits in anderen sozialen Bereichen eingesetzt, z.B. in der Arbeit mit Menschen mit Handycap, Seniorenheimen oder Kindern- und Jugendhilfeeinrichtungen. Bei einer Tiergeleiteten Psychotherapie geht es darum, dass ein Tier, in diesem Fall ein Hund, das Leben von Menschen mit psychischen Problemen positiv beeinflussen soll.
Das fängt bereits damit an, dass meine Therapiehunde Ihnen helfen können, schneller Vertrauen in die Therapie zu fassen und sich schneller darauf einlassen zu können z.B. über ihre Probleme generell zu sprechen. Auch kann es sein, dass Sie gar nicht aufgrund einer Tier- oder Hundephobie in die psychotherapeutische Behandlung kommen, aber dieses Problem durch die Anwesenheit von Lycka und Quinn, quasi nebenbei mitbehandelt wird. Sollten Sie z.B. unter Depressionen leiden und Ihnen jeglicher Kontakt, gerade das Sprechen schwer fallen und soziale Kontakte anstrengend sein und Sie überfordern, kann der Kontakt zu Lycka und Quinn der erste Kommunikationsschritt für Sie sein und Ihre Stimmung vielleicht bereits ein wenig aufhellen.
Der Kontakt zu Tieren kann, laut wissenschaftlichen Studien, nachweislich auch unseren Blutdruck senken, unseren Kreislauf stabilisieren, Schlafstörungen reduzieren und unsere „Laune“ verbessern.
So ist es möglich, Lycka und Quinn, sehr individuell in die Therapie einzubeziehen oder eben auch gar nicht. Gerne können Sie Ihre Bedenken im Hinblick auf die Anwesenheit meiner Therapiehunde im telefonischen Erstkontakt mitteilen. Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden werden.